18. Juni, Etappe von La Rochelle nach Marans

Gefahrene Kilometer: 36,21

Der Campingplatz in La Rochelle war für einen längeren Aufenthalt bei schlechtem Wetter für Radwanderer weniger geeignet. Es gab kein überdachten Plätze, wo man sich hätte hinsetzen können, auch das Aufladen von Smartphones in den Sanitäranlagen wurde ungern gesehen, aber einen Platz mit Strom konnte man dort nur mit einem Wohnmobil buchen. Natürlich zu einem entsprechenden Preis.

Daher entschied ich mich, da der Wetterbericht für das komplette Wochenende heftige Gewitter und viel Regen vorhersagte, auf einen anderen Campingplatz zu fahren. Dieser lag einige Kilometer außerhalb von Marans. Dorthin fuhr ich auf dem Radwanderweg, der La Velodyssée oder dem Eurovelo 1, bis zum Hafen. Von da aus folgte ich einem anderen Radwanderweg – La Vendée à Vélo – durch den Ort durch, am Fluss Sèvre Niortaise entlang und durch L’île-d’Elle bis zum Campingplatz.

18. Juni, Etappe von La Rochelle nach Marans

Die Lage war sehr ruhig und idyllisch, der Platz mit allem ausgestattet, was ich benötigte und mit 6 € pro Nacht auch günstig. Zwar würden vier Nächte denoch mein Budget strapazieren, dass sich auf nur noch klägliche 50 Öcken belief, aber ich aß lieber etwas weniger, als bei so einem Wetter ungeschützt radeln und biwakieren zu müssen.

Die Campingplätze an der Küste sind nun mal sehr teuer, viele von denen bieten nicht einmal Zeltplätz an, nur Ferienwohungen und Stellplätze für Wohnmobile. Radwanderer sind nicht die zahlungskräftige Klientel, auf die solche Campingplätze aus sind! Zudem ist das Gelände hier sehr offen. Schutz vor Sonne oder Gewittern findet man da kaum.

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