09. Juli, Etappe von Notre-Dame-de-Monts nach Les-Moutiers-en-Retz

Gefahrene Kilometer: 57,92

Ich wartete noch einen Nachzügler von Regenschauer ab, packte dann nach einem Kaffee meine Sachen und startete bereits um 8.50 auf die nächste Etappe. Die würde heute deutlich länger sein, verlief dafür aber größtenteils durch die Marais, was hieß, dass mich nicht allzu viele Steigungen erwarteten. Der Himmel zeigte sich wie gestern auch, bedeckt mit Wolken, regnen sollte es heute aber nicht mehr.

Der erste Teil der Etappe nach La Barre-de-Monts allerdings hatte es noch in sich. Buckel rauf und Buckel wieder runter durch den Küstenwald. Den Rest sparte ich mir und nahm in La Barre-de-Monts lieber den alternativen Radwanderweg und kürzte so gut 4 Kilometer ab. So wie es ausssah, würde sich die Sonne heute wohl nicht mehr blicken lassen, also kein Fotowetter. Da die restliche Strecke ohnehin durch Marais verlief, ergaben sich auch nicht viele fotogenen Motive. Jedenfalls nicht für eine Schnappschuss-Fotografin wie mich. Ein Profi mit enstprechende Ausrüstung würde sicher auch noch aus dieser Landschaft spektakuläre Fotos quetschen! Statt den Atlantik knipste ich heute Windräder. Ich mag deren elegante Ästhetik einfach.

09. Juli, Etappe von Notre-Dame-de-Monts nach Les-Moutiers-en-Retz

Da es weiterhin kühl blieb, brauchte ich wenig Pausen, um etwas zu trinken. Ich konnte auch ein hübsches Tenpo vorlegen und so erreichte ich den Campingplatz schon um 15.00. Die Plätze für Radwanderer waren wirklich schön, mit Tisch und Stühlen und einer Holzhütte, in der es einen Kühlschrank, Milrowelle, Gaskochplatten und Steckdosen gab. Mit 10 € pro Nacht auch noch sehr günstig. Da kann man wirklich nicht meckern. Den morgigen Regentag werde ich dann nutzen zum erholen und schreiben.

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