Die Etappen auf dem Radwanderweg La Seine à Vélo von Rouen nach Paris

Ich fasse die Etappen zusammen, da es doch etliche Tage her ist, dass ich Zeit und Möglichkeit hatte, den Blog zu aktualisieren. Mein Tablet, welches als Ersatz fuer den defekten Laptop diente, zeigte sich selten kompatibel mit der Speicherkarte der Kamere und das Schreiben war auch recht muehsam.

Auch die zweite Etappe nach Aufbruch von Honfleur verlief leider viel an grossen Strassen entlang, teilweise ohne Radfahrerstreifen oder auch nur einem Seitenstreifen. Vor allem durch den Schwerlastverkehr enstanden mehrfach recht gefaehrliche Situationen, wenn die LKW-Fahrer extrem dicht ueberholten. Vor allem Bruecken und Fahrbahnverengungen boten dann reichlich Adrenalinkicks! Der Campingplatz in Le Mesnil-sous-Jumièges lag an einem grossen Badesee und war daher auch entsprechend gut besucht. Ein Zeltplatz fand sich dennoch und es war auch relativ guenstig. Von hier aus stand mir eine laengere Etappe bevor, denn es gab vor oder nach Rouen keinen einzigen Campingplatz mehr. Der naechste befand sich erst wieder in Pont-de-l’Arche.

5. September, Etappe von Jumièges nach Elbeuf
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Um noch etwas Zeit fuer eine Besichtigung von Rouen zu haben, startete ich also schon um halb neun am nachsten Morgen. Zudem konnte ich vom Radwanderweg etwa 10 Kilometer abkuerzen, indem ich erst mit der faehre in Duclair ueber die Seine uebersetzte. Diese kleinen Faehren pendeln halbstuendlich und sind gratis. Dennoch kam ich erst Mittags in Rouen an. So sehr viel Zeit blieb mir leider nicht, doch einige schoene Fotos gelangen mir, bevor ich weiterfuhr. Wie ich es befuerchtet hatte, schaffte ich es nicht mehr bis zum Campingplatz, aber ich fand einen Zeltplatz auf dem Grundstueck eines Restaurants. Der freundliche Inhaber erlaubte mir, dort zu campieren und versorgte mich auch mit frischem Wasser.

6. September, Etappe von Elbeuf nach Bernières-sur-Seine

Frueh startete ich wieder, passierte Elbeuf und suchte mir ein ruhiges Cafe zum Fruehstuecken. Den Campingplatz fuhr ich natuerlich nicht mehr an, entschied mich lieber dafuer, eine weitere Etappe zu fahren, solange das Wetter noch so schoen blieb. Die Route fuehrte weiterhin an der Seine entlang, war auch sehr schoen zu fahren. Die naechste Station war ein Campingplatz bei Bernières-sur-Seine, auch an einem See gelegen. Dass die Hauptsaison vorbei war, sah man hier deutlich. Keine Radwanderer zu sehen und nur noch wenige Camper mit Wohnmobil hielten sich auf dem Platz auf.

7. September, Etappe von Bernières-sur-Seine nach Freneuse

Die naechste Etappe brachte mich zu einem Campingplatz in Freneuse, den ich auch schon vor zwei Jahren besucht hatte. Von da aus ging es langsam in den Grossraum Paris hinein, bei spaetsommerlich warmen Temperaturen und Traumwetter. Ich blieb hier einige Tage und brach am 15. September wieder auf. Mein Zelt pfiff bereits auf dem letzten Loch, aber die Rueckestattung des Kaufpreises fuer den Laptop von Amazon laesst immer noch auf sich warten und meine finanziellen Ressourcen sind aufgebraucht. Das ganze Procedere dauert nun schon fast drei Monate, in denen ich ich nicht arbeiten konnte, was einen immensen Verdienstausfall bedeutet.

8. September, Etappe von Freneuse nach Médan

Die Etappe nach Paris unterteilte ich in 2 kuerzere Abschnitte, uebernachtete auf einem Campingplatz in Maisons-Lafittes, und traf am 16. September bei Regenwetter auf dem Camping de Paris ein. Der lag zwar am Ufer der Seine, woraus wohl auch der hohe Preis von 20 € resultierte, aber auf der anderen Seite verlief die stark befahrene D 1. es war also nicht nur sehr laut, auch die Zeltplaetze waren eher fuer wohnmobile, als Zelte ausgelegt: Der Untergrund bestand aus Kies und Erde, was bei dem feuchte Wetter allles andere als angenehm war. Natuerlich suchte sich mein angeschlagenes Zelt genau diesen Zeitpunkt aus, um endgueltig den Geist aufzugeben. Aus der Zeltplane bastelte ich ein provisorisches Dach – zum Glueck regnete es nicht mehr – und verbrachte so die Nacht. Nicht das Komfortabelste, aber ich hatte schon schlechter geschlafen. Bis Amazon die Rueckerstattung leistete, musste es die naechsten Tage ein Notzelt tun, dass ich in Paris bei einem Decathlon kaufen wollte.

14. September, Etappe von Médan nach Maisons-Lafittes

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