18 bis 21. September, Etappe von Saintry-sur-Seine ueber Melun nach Nemours

Die Etappe am 18. September sollte eigentlich bis Vulaines-sur-Seine auf den Camping Municipal gehen, doch der Radwanderweg war mehr eine Folterstrecke fuer Mountainbikes, als fuer schwer bepackte Tourenraeder! Entweder bestand der Belag aus grobem Schotter oder einer Asphaltdecke, uebersaet mit Schlagloechern und Bodenwellen. Zudem war auch die Ausschilderung sehr mangelhaft, dreimal habe ich mich verfahren oder bin Umwege gefahren. Dann diese Barrieren, die verhindern sollen, dass Autos oder motorisierte Zweiraeder auf den Radweg gelangen: Sie sind stellenweise so eng gebaut, dass gerade ein Fahrrad hindurchpasst. Ohne Satteltaschen und anhaenger versteht sich. Zweimal musste ich den anhaenger abkoppeln und separat durch die Barriere faedeln. Ich frage mich da schon immer, unter welchen Aspekten und wer solche Radwege – Fernradwanderwege – plant und realisiert …

18 bis 21. September, Etappe von Saintry-sur-Seine ueber Melun nach Nemours

Daher halbierte ich die Etappe und checkte auf dem Campingplatz in la Rochette ein, nachdem ich Melun passiert hatte. Die Preise waren guenstig, der Strom fuer RadwanderInnen gratis, also blieb ich bis Dienstag, da sich das Wetter auch noch verschlechterte. Dann ging es auf deutlich besseren Strassen und Wegen weiter nach Nemours, eine Etappe von knapp 48 Kilometern. Bei Saint-Mammès wechselte der eurovelo von der Seine a die Loing und verlief entlang des Kanals. Eine sehr schoen zu fahrende Strecke, sodass ich eine gute Stunde frueher als gedacht auf dem Campingplatz in Grez-sur-Loing – 5 Kilometer vor Nemours – ein. Morgen fahre ich bis Montargis und bleibe dort einen Tag, da es dort einen Intersport gibt, wo ich meine Ausruestung ergaenzen kann.

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