28. September, Etappe von Cosne-Cours-sur-Loire nach La Charité-sur-Loire

Aufbruch war um 10.45 bei frischen 12 Grad und immer noch bedecktem Himmel, regnen sollte es aber heute nicht mehr. Etappenziel fuer heute war La Charité-sur-Loire, auch der dortige Campingpatz bot guenstige Preise. Die Strecke selbst hingegen verlief relativ eintoenig entlang der Loire, war aber gut zu befahren, sodass ich in Pouilly-sur-Loire noch reichlich Zeit fuer eine Kaffeepause hatte.

Etwa 10 Kilometer vor dem Ziel entdeckte ich ein kleines Schild, auf dem eine Gite D Etape in La Charité-sur-Loire beworben wurde. Sie bot ein Nachtquartier fuer nur 10 €, das war kaum teurer als der Campingplatz. Kurz entschlossen rief ich dort an fragte, ob ich fuer 2 Naechte dort bleiben koennte. Ich bekam eine Zusage und erreichte die Gite eineinhalb Stunden spaeter. Durch die Stadt selbst schob ich das Gespann ueber die Gehwege, denn es ging huebsch bergauf und die Strassen selbst waren sehr schmal.

28. September, Etappe von Cosne-Cours-sur-Loire nach La Charité-sur-Loire

Die Gite entpuppte sich als Pilgerherberge mit Stockbetten, Duschen, Toiletten und einer Kueche, die auch als Aufenthaltsraum diente. Alles war rustikal, aber sauber und gemuetlich. Fuer 10 € pro Nacht definitiv eine angenehme Alternative zum Campingplatz. Ich traf dort eine deutsche Backpackerin, Julia, die auf dem Jakobsweg nach Spanien unterwegs war. Sie brach heute morgen wieder auf, waerend ich einen Tag hier zum Arbeiten nutzen werde. Die naechsten zwei Tage sollen kuehl aber sonnig werden, sodass ich noch einige Kilometer fahren kann, bevor die naechste Schlechtwetterfront anrueckt.

29. September, Pause in La Charité-sur-Loire
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