23. Oktober, Etappe von Ars-sur-Formans nach Fontaines-sur-Saône

Da diese Etappe mit knapp 30 Kilometern recht kurz werden würde, brach ich erst gegen Mittag vom Campingplatz auf. Für einen längeren Aufenthalt war er zu teuer, zudem gab es keinen Aufenthaltsraum, nur ein Partyzelt, was bei diesen Temperaturen einfach zu kalt war.

Ich fuhr nicht zurück nach Villefranche-sur-Saône, sondern nahm einen lokalen Radwanderweg nach Trevoux. Dadurch umging ich die Schnellstraße, auf der ich nach Ars-sur-Formans gefahren war. In Trevoux gelangte ich dann wieder auf den Radwanderweg nach Lyon. Auch auf dieser Etappe bestand er nur aus einer Schotterpiste. Erst einige Kilometer vor Fontaines-sur-Saône, wechselte der Belag zu Asphalt.

23. Oktober, Etappe von Ars-sur-Formans nach Fontaines-sur-Saône

Per Google Map hatte ich vor Start bereits einen möglichen Platz zum Übernachten ausfindig gemacht. Jetzt musste ich nur hoffen, dass es auch wirklich klappte, denn der Radwanderweg führte danach über die Brücke direkt nach Lyon hinein und verlief an einer Schnellstraße entlang. Die Wahrscheinlichkeit, auf dieser Strecke einen Platz zu finden, war sehr gering.

Ich hatte Glück, der Platz war super, aber um diese Zeit war das Naherholungsgebiet noch stark von Joggern, Radfahrern und Spaziergängern mit Hunden frequentiert. Ich suchte mir daher eine Bank in der Sonne und wartete dort ab, bis es leerer wurde. Vor Einbruch der Dunkelheit baute ich dann mein Zelt auf und verbrachte die Nacht ungestört.

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