11. November, Etappe von Pont Saint-Esprit nach Avignon

Ich hatte schon befürchtet, dass es auch heute noch regnen würde, doch Gott sei Dank klarte es in der Frühe auf. Der Campingplatz war nicht geeignet für einen längeren Aufenthalt und so brach ich um 9.30 wieder auf. Zuerst musste ich die 5 Kilometer zurück auf den Radwanderweg fahren. Von da aus ging es recht zügig wieder durch das Rhônetal, manchmal am Fluss entlang, manchmal am Kanal, aber die Strecke führte auch immer wieder mal in Schlaufen durchs Land.

Das Wetter war nahezu perfekt. Sonne pur, strahlendblauer Himmel und kaum Wind. Nur ein bisschen wärmer hätte ich es gerne gehabt, dann hätte ich unterwegs Pausen einlegen können. So trank ich bloß gelegentlich was oder aß im Stehen einen Apfel.

Hinter Mornas geriet ich dann, weil ich nicht auf die Schilder geachtet hatte, auf den alten Radwanderweg, der über Orange nach Avignon führte. Ich bemerkte das zu spät, daher fuhr ich bis Orange und wechselte anschließend auf die Straße nach Carderousse, wo ich wieder auf die ViaRhôna gelangte.

11. November, Etappe von Pont Saint-Esprit nach Avignon

An Châteauneuf-du-Pape vorbei ging es über Sorgues und Le Pontet nach Avignon hinein. Trotz der zusätzlichen Kilometer lag ich noch gut in der Zeit und kam um 17.00 am Campingplatz an. Zeit für eine Besichtigung der Altstadt und des Papstpalastes blieb mir leider keine, allerdings habe ich das 2018 schon ausgiebig getan. Ab morgen fahre ich die nächsten Etappen an die Mittelmeerküste ohne Campingplätze, die haben nämlich alle zu. Der nächste offene ist erst wieder vor Toulouse. Ich hoffe, dass das Wetter weiter mitspielt.

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