5. März 2022 – Aufenthalt in Bordeaux

Der Papierkram für den neuen Personalausweis ist glücklich erledigt! Zudem konnte ich während meines dreitägigen Aufenthaltes noch einen kleineren Designauftrag abwickeln. Teuer kommen mich diese drei Tage dennoch. Der neue Ausweis kostete stolze 76 €, mein Fahrrad musste reapiert werden – neuer Bremszug hinten – und ein neues Zelt musste ich ja auch kaufen. Dazu habe ich noch so ein Anti-Pannen-Band für Fahrradreifen gekauft. Das baue ich heute ein und teste mal, ob sie wirklich etwas bringen. Auf YouTube finden sich ganz uterschiedliche Aussagen und Testberichte darüber, aber 13 € sind keine große Summe, daher lohnt sich diese Ausgabe vielleicht. Das Hotel hat insgesamt für drei Nächte knapp 60 € gekostet. Ohne Frühstück versteht sich.

Morgen starte ich gegen elf Uhr auf eine kurze Etappe – je nachdem, wo ich einen Platz zum Schlafen finde – in Richtung Lancanau an der Küste. Das Hotel hier war ja teilweise echt ein Reinfall und die Gefahr, mich doch noch mit Covid anzustecken, so hoch, wie in den vergangenen zwei Jahren nicht! Winzige Zimmer mit acht! Stockbetten, alle belegt natürlich, und ein kleines Fenster, dass man Nachts aber ja nicht aufmachen darf, weil die Mitbewohner lieber in ihrem eigenen Mief schlafen? Lustig. Umbuchen ging leider nicht. Scheinbar sind diese Zimmer alle belegt, obwohl noch gar keine Saison ist. Das Hotel fungiert auch als Hostel, also Jugenherberge daher der günstige Preis pro Nacht. Bei diesen 19 € ist natürlich kein Frühstück dabei. Es gibt einen Aufenthaltsraum mit Ofen, Mikrowelle und Geschirr, in dem man essen und arbeiten kann. WiFi ist gratis, ein Pluspunkt, aber ich hatte schon Campigplätze, die günstiger und besser ausgestattet waren!

Den heutigen Tag werde ich noch dazu nutzen, um an meinem aktuellen Manuskript zu arbeiten. da bis Rochefort erst mal keinen Campingplatz mehr geöffnet hat, biwakiere ich die Nächte und suche zum Aufladen meiner Geräte und zum Arbeiten Café oder eine Bar auf. Die nächste Woche wird es wettertechnisch eher durchwachsen und ziemlich kühl, könnte also gelegentlich recht ungemütlich werden, vor allem an der Atlantikküste.

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