8. März 2022, Etappe von Soulac-sur-Mer nach Le Phare de la Coubre

Die heutige Etappe plante ich kürzer, weil ab Mittag das Wetter schlecht werden sollte. Es war keine Überraschung, dass es bereits viel früher anfing zu regnen. Der Wind frichte vom Meer her ebenfalls kräftig auf, sodass ich die erste Pause schon in einem Cafe in Soulac-sur-Mer nach nur wenigen Kilometern  einlegte und dort frühstückte.

Danach ging es weiter auf dem Radwanderweg zum Fährhafen Le Verdon-sur-Mer. Mit der großen Fähre hatte ich im Jahr 2019 die Gironde-Mündung aus der Gegenrichtung schon mal überquert, allerdings bei schönem Sommerwetter. Heute zeigte sich das Wasser schlammbraun und der Himmel bleigrau. Dafür war auf der Passagieretage viel Platz. Keine Touristen.

Nach der Überfahrt regenete es heftiger. Ich radelte durch Royan durch und suchte mit ein anderes Cafe für eine Regenpause aus, bieb dort aber nur eine halbe Stunde, weil der Kaffee mit 4 € einfach zu teuer war. Die nächste Möglichkeit bot sich in Saint-Palais-sur-Mer. Wie in allen Touristenstädten blieben die meisten Cafes, Bars und Restaurants bis zur Eröffnung der Saison geschlossen. Um diese Jahreszeit sind es buchstäblich Geisterstädte.

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Schließlich machte ich mich auf den letzten Abschnitt der heutigen Etappe, der mich bis zum Leuchtturm bringen sollte. Ab La Palmyre verlief der Radwanderweg wieder durch den Wald, was mich zwar nicht vor dem Regen, aber wenigstens vor dem Wind schützte. Zwei Picknickplätze, an denen ich vorbeikam, eignete sich leider nicht zum Übernachten: Zu offen, zu sehr dem Wid ausgesetzt und vor allem zu viele Spuren von Wildschweinen. Von denen wollte ich nachts lieber keinen Besuch bekommen!

Hinter dem Leuchtturm endlich gab es – gegenüber eines Campingplatzes – einen passenden Picknickplatz. Ruhig und wingeschützt und nirgends Spuren von Wildschweinen. Es war bereits dunkel, bis ich mein Zelt aufgebaut und mich für die Nacht eingerichtet hatte. Morgen soll es zwar wolkig sein aber trocken bleiben. Die nächste Etappe plane ich bis Saint-Agnant zu einem Picknickplatz.

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