12. März, Aufenthalt in Rochefort

Ursprünglich wollte ich heute weiterfahren, da es aber auch auf den nächsten Etappen keine Campingplätze gibt, die schon geöffnet haben, verlängere ich meinen Aufenthalt hier in Rochefort bis Dienstag. Laut Wetterbericht soll es dann auch stabiler mit dem Wetter werden: Wärmer, sonniger und weniger Regen. Na das hört man doch gerne! Zudem ist der Campingplatz hier mit 6,30 € pro Nacht sehr günstig und hat alles, was ich benötige, um arbeiten zu können.

Das verschafft mir die Zeit, mein aktuelles Manuskript zu Ende zu schreiben, Wäsche zu waschen und – vielleicht – kommt ja noch der eine oder andere Designauftrag reingeflattert.

12. März Rochefort

Bisher sind es 411 zurückgelegte Kilometer, die ich gefahren bin. Die kürzeste Etappe war die nach Rochefort mit nur 14 Kilometern die längste mit 78 Kilometern die von Bordeaux nach Carcans. Rechnet man die längeren Aufenthalte ab, enstpricht das einer Reisezeit von 7 Tagen und einer durhschnittlichen Etappenläge von 58, 7 Kilometern. Die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt laut meinem Fahrradcomputer 14, 8 Kilometer pro Stunde.

Bevor ich zu dieser Tour aufgebrochen bin, plante ich, icht wieder an der Küste entlang auf der La Vélodyssée zu radeln, da ich davon ausging, dass im März dort mit Atlantikstürmen noch recht ungemütlich werden könnte. Es gibt da relativ wenig Schutz vor dem Wind. Zumal auch die Campingplätze alle noch zu haben.

Die Alterativroute wäre von La Rochelle aus die La Vélo Francette gewesen. Sie verläuft über Niort nach saumur an die Loire. Deutlich kürzer und – wie ich annahm – mit besseren Channcen auf geöffnete Campingplätze.

Doch da hatte ich mich geirrt. Nicht nur, dass es relativ wenige Zeltplätze auf der gesamten Strecke gibt, sie sind ebenfalls noch alle zu und öffnen frühestes ab Mitte April. Außerdem verläuft die Strecke ab Niort nur an Straßen entlang und es wird sehr hügelig. An Steigungen erwartet mich so etwas wie im letzten Jahr in der Bourgogne. Das waren aber nur 2 Tagesetappen gewesen. Die Vélo Francette würde 200 Kilometer durch hügeliges Terrain bedeuten, mit teils heftigen Steigungen.

Daher habe ich meine Päne geändert und fahre doch die längere aber deutlich leichtere Strecke an der Küste entlang nach Nantes und von da aus die Loire hoch. Das hat auch den Vorteil, dass ich diese Srecke bereits reht gut kenne, da ich sie das 4. Mal fahre. Plätze zum Übernachten zu finden, sollte dann leichter sein als auf der Alternativroute.

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