19. März 2022, Etappe von Sauveterre nach Notre-Dame-de-Monts

Der gewählte Schlafplatz entpuppte sich als goldrichtig: Ich hatte wunderbar geschlafen und auch heute morgen herrscht trotz der Nähe zur Straße herrliche Ruhe. Ich ließ mir Zeit mit dem Packen, da ich heute eine kürzere Strecke fahren wollte. Anvisiert hatte ich als Etappenziel maximal Saint-Jean-de-Monts.

Der Wind hatte über Nacht nachgelassen und es war auch deutlich wärmer als gestern. Die Sonne kämpfte sich aber noch durch die dunstigen Wolken. Ich brach um 10:00 auf. Auch heute erwarteten mich etliche Steigungen, wie immer, wenn der Radwanderweg durch die Dünenwälder führt. Dennoch kam ich gut voran und legte in Saint-Gilles-Croix-de-Vie in einem Café eine größere Pause ein. Hier konnte ich auch mein Handy und den Laptop aufladen. Da es gratis WiFi gab, nutzte ich die Gelegenheit und aktualisierte meinen Reiseblog.

[Best_Wordpress_Gallery id=“205″ gal_title=“19. März 2022″]

Danach stattete ich dem Touristenbüro einen Besuch ab, in der Hoffnung, doch einen Campingplatz zu finden, der offen hatte. Jeden einzelnen über Google Map zu suchen, die jeweilige Webseite anzuklicken und die Infos zu lesen ist nämlich bei der Menge an Campingplätzen entlang der Küste sehr aufwendig.

Leider konnte mir die freundliche Dame an der Rezeption nicht weiterhelfen. Zwar fand sie drei Plätze, die offen hatten, doch konnte man da nur ein Ferienhaus – Mobilhome – mieten. 200 € alleine schon die Kaution, Mindestzeit 7 Nächte … Definitiv nichts für meinen Geldbeutel. Und wenn ich das Geld hätte, würde ich lieber in ein Hotel gehen.

Also würde es für heute Nacht wieder einer der Picknickplätze tun, die auf der Karte am Radwanderweg eingezeichnet waren. Den erste begutachtete ich eine Wele, aber lag sehr dicht an der Straße und es herrschte auch lebhafter Publikumsverkehr. Klar, Wochenende und schöes Wetter – da zieht es eine Menge Leute auf die Wanderweg durch die Dünen und zu den Stränden.

Auch die nächsten beiden Plätze waren ungeeignet und so radelte ich dann doch eine längere Strecke. Fündig wurde ich erst bei Notre-Dame-de-Monts. Ab morgen wird es schwieriger werden, da der Radwanderweg ab Le-Barre-de-Monts durch offenes Gelände – Marais – und an Nebenstraßen entlang verläuft. Da gibt es kaum Möglichkeiten zum übernachten. Wahrscheinlich werde ich mit Komoot die Strecke um etliche Kilometer abkürzen und bis Pornic fahren. Dort sieht es besser aus, was wildes Campen betrifft.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert