07. Mai 2022, Etappe von Gressy nach Lacroix-St.-Quen

Nach einer ruhigen Nacht brach ich um 09:15 wieder auf. Die heutige Etappe sollte Richtung Compiègne gehen, wie weit, das hing vom Gelände ab. Hügelig würde es auf jeden Fall werden, aber ich hoffte, dass der Radwanderweg nicht allzu holprig werden würde. Die Route verlief abwechselnd an Straßen entlang und über Feld- und Waldwege. Teilweise waren das nur Fußwege, mit dem Anhänger schwierig zu befahren. Zudem nur selten asphaltiert.

Ein Dorf – Campans – durch das ich radelte, lag in der Einflugschneise des Flughafens Charles de Gaulles. Die Jumbojets flogen im 3-Minutentakt im Tiefflug über den kleinen Ort! Also so viel Geld könnte man mir gar nicht zahlen, dass ich da wohnen möchte.

Bis Ver-sur-Launette bremste das mein Reisetempo ziemlich, danach ging es fast schnurgerade aus durch den Wald, mit gelegentlichen Anstiegen, bis Senlis. Erst dort fand ich ein Café für eine Pause. Anschließend radelte ich weiter, auch der nächste Abschnitt führte durch den Wald und mündete in Pontpoint an der Oise. Da der Radwanderweg von hier aus noch einige Kilometer zurück und dann dem Flussbogen folgte, kürzte ich ab, indem ich an der Straße entlang weiterfuhr. Vor Rhuis traf ich wieder auf den Radweg. In Verberie konnte ich an einer Sportanlage meine Wasserflaschen auffüllen, bevor ich die nächsten Kilometer in Angriff nahm. Die zogen sich dann, obwohl die Strecke am Fluss wunderschön zu fahren war, aber ich wollte heute Abend nicht so spät erst mein Nachtlager aufschlagen. Also hielt ich Ausschau nach einem geeigneten Schlafplatz. Fündig wurde ich aber erst in Lacroix-St.-Quen, etwa 10 Kilometer vor Compiègne. Das hat den Vorteil, dass ich morgen eine kürzere Etappe nach Noyon zum Campingplatz habe. Je nach Preis, lege ich eine Pause von 2 oder 3 Tagen ein.

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