13. Mai 2022, Etappe von Étréaupont nach Fourmies

Über Nacht hatte es ganz schön abgekühlt, gerade mal 5 Grad maßen die Temperaturen heute früh, als ich aufstand. Dafür erwartete mich wieder Traumwetter mit Sonne pur, leichtem Wind und nur wenigen Wolken. In Anbetracht der Tatsache, dass ich auf den kommenden Etappen bis Namur vermutlich keinen Campingplatz mehr haben würde, und auch schlechteres Wetter angekündigt war, entschied ich mich, heute nur bis Fourmies zu fahren. Mit knapp 34 Kilometern zwar sehr kurz, aber, wie sich bald herausstellte, dafür recht anstrengend.

Zuerst jedoch radelte ich um 10:00 los und hatte bis Hirson eine schöne und leichte Strecke vor mir. Dort suchte ich mir ein Café und legte eine Pause zum Frühstücken ein, denn fast die Hälfte der Strecke war bereits geschafft. Ab Hirson aber lief der Radwanderweg nicht mehr an der Oise entlang, sondern wand sich durch einen großen Forstwald und Naherholungsgebiete. Schon in Hirson hatte ich einige heftige Steigungen zu bewältigen. Auf dem Abschnitt durch den Wald – immer noch der ehemalige Schienenweg – ging es richtig zur Sache und ich kam hübsch ins Schwitzen. Meine Lunge freute sich auch.

Über Anor ging es dann weiter nach Fourmies. Der anvisierte Campingplatz lag an einem großen See, etwa 2 Kilometer vor der Stadt. Das Gelände wurde endlich flacher und ich erreichte den Campingplatz um 16:00, eine Stunde später als ursprünglich angenommen. Mit 15,20 € für 2 Nächte inklusive Strom war der Platz sehr günstig, zudem gut ausgestattet, sehr gepflegt und in einer herrlichen Lage. Ich buchte bis Sonntag, dann wollte ich entscheiden, ob ich noch länger blieb oder nicht. Morgen radele ich ins Gewerbegebiet – unter anderem will ich zum Intersport – um noch fehlende Ausrüstung zu kaufen. Bis Namur sind es jetzt noch etwa 3 Tagesetappen.

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