22. August 2022, Etappe von Rassau nach Bullendorf

Da mein Ziel für heute noch nicht feststand – ich hatte die Wahl unter drei günstigen Campingplätzen bis Artlenburg – brach ich lieber früher auf, da ich in Bleckede auch noch einkaufen wollte. Der Elberadweg – Eurovelo13 – führte hauptsächlich auf dem Deich entlang, war superschön zu radeln. Gruselig dagegen fand ich die Grenztürme und Zäune, die von der innerdeutschen Grenze als Denkmäler übriggeblieben waren und den Radweg säumten.

Mittags erreichte ich die Elbfähre nach Bleckede, die auch bei Niedrigwasser fuhr.

Nach einem Abstecher zum Edeka für eine Kaffeepause und den Einkauf, stattete ich noch, da es ohnehin am Radweg lag, dem Schlösschen und der Elbtalaue einen Besuch ab. Der Platz vor dem kleinen Schloss war mit Fahrzeugen vom Bauamt belegt, sodass ich keine schöne Perspektive für Fotos bekam. Teile der Elbtalaue waren in diesem Bereich bereits ausgetrocknet.

Weiter ging es auf dem Radweg nach Lauenburg an der Elbe. Hier traf ich auch viele andere Radwanderer an, teils schwer bepackt. Ein britisches Paar, mit dem ich ins Gespräch kam, war seit einem Jahr schon unterwegs!

Der erste Campingplatz auf der Strecke war zu teuer, der zweite bei Barförde total heruntergekommen und zudem schien es auch ein privater Platz zu sein. Daher radelte ich noch weiter bis Bullendorf. Ich hatte diesen Campingplatz nicht vorab kontaktiert, hoffte aber, dass noch ein Platz frei war. Der nächste wäre erst in Artlenburg gewesen. Tatsächlich war nicht viel los und ich konnte mir ein schattiges Plätzchen aussuchen. Überdachte Picknickplätze gab es auch.

Morgen biege ich auf den Elbe-Seitenkanal ab und mache einen Abstecher nach Lüneburg. Übernachten werde ich voraussichtlich auf einer kostenlosen Zeltwiese in Wichmannsburg.

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