28. August 2022, Etappe von Groß Oesingen nach Kästorf

2 Tage Pause hatten richtig gutgetan und dass es jetzt nach den Gewittern abgekühlt war, ebenfalls. Ich konnte mir mit dem Aufbruch heute Zeit lassen, denn die Strecke betrug bloß 36 Kilometer bis zum Nachtquartier in Kästorf. Diesmal hatte ich wieder das Glück einen 1nitetent Schlafplatz zu bekommen. Um 11:30 radelte ich also los und fuhr erst einmal zurück auf den Radwanderweg nach Gifhorn. Der bog hinter Oerrel von der Landstraße in Richtung Hankensbüttel ab.

Zuerst noch asphaltiert, präsentierte sich der Weser-Harz-Heide-Radfernweg schon bald als Schotterpiste, ließ sich aber trotzdem noch gut fahren. An der Freundschaftseiche vorbei führte er durch lichten Wald und entlang von Mais- und Kartoffeläckern. Dass es teils heftig geregnet hatte, merkte man nicht mehr. Der Boden war bereits wieder staubtrocken.

In Wahrenholz legte ich eine längere Pause an einem Café ein, wo ich auch freies WLAN empfangen konnte. Meine Mobilfunkkarte muss erst wieder aufgeladen werden, was ich in Gifhorn machen kann. Ich schrieb meinem Gastgeber Ulf, wann ich ungefähr eintreffen würde. Anschließend radelte ich weiter. Es war zwar schön sonnig, aber der frische Wind machte ein längeres Sitzen draußen dann doch ungemütlich.

Die nächsten Kilometer wechselte der Untergrund des Radweges immer wieder zwischen Schotter und Asphalt, bis ich Wagenhoff erreichte. Klar hätte ich eine wesentlich kürzere Strecke fahren können, nämlich entlang der B 4, aber das ist nicht nur gefährlich, es macht auch keinerlei Spaß und Zeit hatte ich ja heute genug, um die längere Strecke fahren zu können.

Von Wagenhoff aus fuhr ich die Hauptstraße entlang durch Kästorf durch, bis die Abzweigung zum Nachtquartier kam, einem großen Haus samt schönem Garten. Ulf begrüßte mich freundlich, zeigte mir den Platz wo ich mein Zelt aufstellen konnte und lud mich anschließend auf einen Kaffee ein. Er und seine Frau waren selbst erst 3 Wochen auf Radtour gewesen und wir tauschten einige Erlebnisse aus. Er gab mir auch noch Tipps für Gifhorn, was sehenswert in dieser Stadt ist.

Den morgigen Vormittag verbringe ich in Gifhorn, ich muss noch Ausrüstung ergänzen – neue Schuhe sind ganz wichtig – und fahre so etwa um 14 Uhr weiter. Der nächste Campingplatz befindet sich hinter Gifhorn aber nicht direkt am Allerradweg. Eine Webseite oder Telefonnummer existiert nicht, daher hoffe ich einfach mal, dass ich mit meinem Zelt dort übernachte kann.

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